Egal ob Winter oder Sommer: Schweden hat so einige Bucketlist-Momente und Must-Dos für deinen nächsten Auslandsaufenthalt. Hier eine kleine Liste unserer Schweden Tipps als Inspiration:
Schweden ist das drittgrößte Land Skandinaviens und erstreckt sich von der Ostsee bis weit hinauf in den arktischen Norden. Das Land ist bekannt für klare Seen, weite Wälder, eine lange Küstenlinie und moderne Städte wie Stockholm, Göteborg und Malmö. Viele Regionen Schwedens sind dünn besiedelt, was dem Land seine charakteristische Nähe zur Natur verleiht.
Geografisch liegt Schweden auf der Skandinavischen Halbinsel und grenzt im Westen an Norwegen und im Nordosten an Finnland. Die Küstenlinie zur Ostsee und zum Bottnischen Meerbusen prägt einen Großteil des Landes. Zudem gehören mehrere Inseln wie Gotland und Öland zum schwedischen Staatsgebiet.
Schwedens Landschaft ist abwechslungsreich: Im Süden dominieren fruchtbare Ebenen und sanfte Hügel, während der zentrale Landesteil aus dichten Wäldern und zahlreichen Seen besteht. Je weiter man in den Norden reist, desto alpiner und karger wird die Umgebung. Dort liegen die Fjäll-Regionen, Hochplateaus und Nationalparks – darunter Gebiete wie Abisko, die für klare Winterluft und lange Sommernächte bekannt sind.
Die Bevölkerung Schwedens hat sich im Laufe der Geschichte aus verschiedenen nordgermanischen Gruppen entwickelt und ist in Tradition und Handel stark durch seine nordische Vergangenheit geprägt.
In Schwedens spielt der Gemeinschaftsgedanke eine wichtige Rolle. Das zeigt sich unter anderem in der Bedeutung von Gleichberechtigung, Rücksichtnahme und einem respektvollen, ruhigen Umgang miteinander.
Im öffentlichen Leben wird in der Regel ein höflicher, zurückhaltender Umgang bevorzugt. Direkte Konfrontationen oder lautes Auftreten sind im sozialen Miteinander eher unüblich. Wertschätzung, Respekt und ein ruhiger Ton gelten als wichtige Bestandteile des zwischenmenschlichen Umgangs.
In Schweden wird hauptsächlich Schwedisch gesprochen. Durch den internationalen Austausch und den hohen Stellenwert von Bildung ist Englisch in der Bevölkerung in der Regel weit verbreitet und wird im Alltag häufig genutzt.
Neben Schwedisch gibt es mehrere offiziell anerkannte nationale Minderheitensprachen, darunter Finnisch, Meänkieli, Samisch, Romani Chib und Jiddisch. Besonders im Norden sind Samisch-Varianten historisch und kulturell verankert.
Je nach Region und touristischem Umfeld wird außerdem gelegentlich Deutsch, Französisch oder eine andere europäische Sprache gesprochen.
Schweden erstreckt sich über mehrere Klimazonen – vom gemäßigten Süden bis hin zu subarktischen Bedingungen im hohen Norden. Dadurch unterscheiden sich Wetter und Jahreszeiten im Land deutlich, was Reisen sowohl im Sommer als auch im Winter besonders vielseitig macht.
Stockholm hat in der Regel ein gemäßigt-kontinentales Klima mit warmen Sommern und kühlen Wintern. In den Sommermonaten liegen die Temperaturen häufig zwischen 18–25 °C, während der Winter mit Temperaturen um 0 °C und gelegentlichem Schneefall eher mild bis kühl ausfällt.
Abisko im Norden hingegen liegt bereits in einer subarktischen Klimazone. Die Winter sind meist kalt und trocken, mit Temperaturen, die deutlich unter den Gefrierpunkt fallen können. Genau diese klaren, kühlen Bedingungen sorgen in der Regel für gute Sichtverhältnisse, um Nordlichter zu beobachten. Die Sommer sind kurz, aber durch die langen Tageslichtstunden besonders intensiv.
Lass uns nun noch ein paar wichtige Fragen rund um das Thema Sicherheit und Gesundheit in Schweden klären.
Für Reisen nach Schweden gibt es in der Regel keine besonderen Impfanforderungen, die über den Standardimpfschutz hinausgehen. Welche Impfungen für dich persönlich sinnvoll oder notwendig sind, hängt jedoch immer von deinem individuellen Gesundheitsstatus ab. Bitte kläre dies vorab mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Die medizinische Versorgung in Schweden ist gut ausgebaut. Apotheken („apotek“) findest du in allen Städten und größeren Orten. In ländlichen Regionen, gerade weit oben im Norden, kann der Weg zur nächsten medizinischen Einrichtung länger sein.
Wenn du eine europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) besitzt, kannst du diese in Schweden für medizinisch notwendige Behandlungen einsetzen. Informiere dich vorab am besten bei deiner Krankenversicherung über die genauen Bedingungen.
Good to know: In der Natur, besonders in südlicheren und mittleren Regionen, können im Sommer in der Regel Zecken vorkommen. Ob eine entsprechende Vorsorge für dich notwendig ist, muss individuell medizinisch abgeklärt werden.
Am besten informierst du dich vor deiner Abreise über die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amtes zu Schweden. Dort findest du alle wichtigen Updates zu Reise- und Sicherheitsthemen. Auch während deines Aufenthalts in Schweden lohnt es sich, die Hinweise regelmäßig zu prüfen. So bleibst du über mögliche Änderungen oder Empfehlungen stets auf dem neuesten Stand.
Leitungswasser kannst du in Schweden in der Regel bedenkenlos trinken. Es gilt vielerorts sogar als besonders sauber.
Bei Lebensmitteln brauchst du dir in Schweden ebenfalls keine Gedanken machen, da hier hohe Hygienestandards gelten und die Nahrungsmittel sorgfältig verarbeitet werden.
Die schwedische Küche ist schlicht, regional und überraschend vielseitig. Typische Gerichte basieren in der Regel auf Fisch, Kartoffeln, Brot und Beeren. Ein Klassiker, den viele Reisende probieren, sind Köttbullar, oft serviert mit Kartoffeln und Preiselbeeren. Auch Lachs und Hering findest du in vielen Varianten auf schwedischen Speisekarten.
Zum Kaffee – der in Schweden einen hohen Stellenwert hat – gehört häufig etwas Süßes. Besonders beliebt ist die Kanelbulle, die Zimtschnecke, die traditionell Teil der fika, der schwedischen Kaffeepause, ist.
Neben diesen Klassikern findest du in Städten wie Stockholm oder Göteborg eine breite Auswahl internationaler Gerichte, von Bowls bis Pasta. Wenn du deinen Kaffee lieber mild oder mit Milch möchtest, solltest du das direkt bei der Bestellung angeben – Schwarzkaffee ist in Schweden weit verbreitet.
Wenn du in Schweden feiern möchtest, findest du vor allem in den Städten ein vielfältiges Nachtleben. Gerade die Hauptstadt Stockholm bietet eine große Auswahl an Bars, Restaurants und Clubs. Von ruhigen Kneipen bis hin zu modernen Clubs, in denen am Wochenende lange gefeiert wird. Auch in Göteborg und Malmö gibt es viele Party-Viertel, die besonders am Wochenende sehr lebendig sind. In kleineren Orten ist das Nachtleben dagegen meist deutlich ruhiger und konzentriert sich auf wenige Bars oder Restaurants.
Hier findest du häufig gestellte Fragen rund um einen Auslandsaufenthalt in Schweden:
In Schweden brauchst du dir um Telefon und Internet eigentlich keine Gedanken machen. Mobilfunk und mobiles Internet haben eine breite Netzabdeckung und gerade in großen Städten funktioniert alles sehr zuverlässig und schnell. Auch in ländlicheren und abgelegeneren Gebieten Schwedens gibt es meist Mobilfunkempfang. Je nach genauer Lage können Geschwindigkeit und Qualität jedoch variieren. WLAN gibt es in schwedischen Hotels, Hostels, Cafés und co. fast überall. Weit im Norden nicht immer aber selbst dort ist an vielen Stellen WLAN einfach zugänglich.
Good News: Europäische SIM-Karten funktionieren in der Regel ohne zusätzliche Roaminggebühren, da Schweden Teil der EU ist. Prüfe trotzdem am Besten vorab die Konditionen deines Mobilfunkanbieters.
Von Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es regelmäßige Direktflüge nach Stockholm. Je nach genauem Abflughafen variiert die Flugzeit natürlich. Grob kannst du aber mit dieser Anreisedauer rechnen:
Falls du mit Zwischenstopp fliegst, beispielsweise über Kopenhagen oder Amsterdam, verlängert sich deine Flugzeit entsprechend.
Schweden zählt in der Regel zu den teureren Reiseländern Europas. Besonders in Städten wie Stockholm liegen die Kosten für Unterkunft, Lebensmittel und Freizeitangebote häufig über dem mitteleuropäischen Niveau. Auch Café- und Restaurantbesuche können je nach Lage und Art des Lokals spürbar teurer sein.
Im Alltag hängt dein Budget stark davon ab, wie du reist: Selbstversorgung, öffentliche Verkehrsmittel und Aktivitäten in der Natur sind oft günstiger; Restaurants und bestimmte Freizeitangebote eher kostspieliger.
Kurz gesagt: Schweden ist kein Low-Budget-Ziel, lässt sich aber mit guter Planung und bewussten Entscheidungen gut an verschiedene Budgets anpassen.
Grundsätzlich gilt: Schichttechnik („layering“) funktioniert in Schweden am besten. Damit kannst du dich schnell an Temperaturwechsel anpassen und bist bestens vorbereitet.
Im Sommer empfehlen sich T-Shirts, dünne Schichten und eine leichte (bestenfalls winddichte) Jacke. Je nachdem, ob du einen City-Trip oder ein Outdoor-Abenteuer planst, solltest du bequeme Schuhe oder wasserdichte, feste Schuhe ebenfalls einpacken.
Für den Winter stehen eine warme Jacke, Mütze, Handschuhe und wetterfeste Schuhe auf der Packliste. Machst du dich auf den Weg in den Norden ist warme, isolierende Kleidung essenziell, ebenso wie viele Schichten und Thermounterwäsche.
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