Unabhängig davon, welcher Reisetyp du bist – Sansibar bietet diverse Highlights & Must-Sees, die auf jeden Fall auf deine Sansibar Bucketlist kommen sollten. Hier sind unsere Favoriten und Top-Tipps für deinen Auslandsaufenthalt auf Sansibar:
Sansibar ist berühmt für seine atemberaubenden Strände mit kristallklarem Wasser und feinem weißen Sand. Orte wie Nungwi, Kendwa und Jambiani bieten perfekte Kulissen zum Entspannen, Sonnenbaden und Schnorcheln. Aufgrund der traumhaften Lage am Meer ist vor allem für Wassersportliebhaber*innen viel geboten: Schnorcheln, Tauchen, Kite-Surfen, Wasserski, Segeln, Kayak – diese Liste könnte noch lange weitergeführt werden.
Ein Schnorcheltrip am Mnemba Atoll ist bei deinem Aufenthalt inklusive.
In Stonetown gibt es einiges zu entdecken. Die Stadt wurde sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt und ist bekannt als „die Hauptstadt der Gewürzinsel“. Die Gewürztouren führen dich durch enge Gassen und über bunte Märkte hin zu alten Forts und Sklavenhöhlen.
Eine Gewürztour ist bei deinem Aufenthalt inklusive.
Am Wochenende zieht’s dich vielleicht aufs tansanische Festland oder zu einer der kleinen, unentdeckten Inseln in der Nähe. Unser Team vor Ort hilft dir gerne dabei, die passende Bootstour zu organisieren, perfekt, um noch mehr von Ostafrika zu entdecken.
Die Insel Sansibar eignet sich hervorragend für Fahrradtouren, da sie relativ flach ist und viele abgelegene Orte sowie lokale Dörfer zu erkunden bietet. Mit dem Fahrrad kannst du die Insel in deinem eigenen Tempo erkunden und die Schönheit der Landschaft genießen.
Tauche ein in die lebendige Kultur von Sansibar, indem du die zahlreichen Märkte und Basare besuchst. Der Darajani-Markt in Stone Town ist besonders beliebt und bietet eine Fülle von Gewürzen, Früchten, Gemüse und handgefertigten Souvenirs.
Sansibar hat eine reiche, aber auch tragische Geschichte, insbesondere im Zusammenhang mit dem Sklavenhandel. Besuche das Sklavenhandelsmuseum in Stone Town, um mehr über dieses dunkle Kapitel der Vergangenheit zu erfahren und die Bedeutung zu verstehen, die es für die heutige Gesellschaft hat.
Mache einen Ausflug zur Gefängnisinsel, auch bekannt als Changuu Island, vor der Küste von Stone Town. Hier kannst du die historischen Ruinen erkunden, die reiche Tierwelt bestaunen und sogar Riesenschildkröten treffen, die auf der Insel leben.
Vielen ist nicht bewusst, dass Sansibar nicht nur eine einzige Insel ist, sondern eine Inselgruppe. Diese liegt circa 40 km vor der Ostküste Tansanias und besteht aus der im Norden liegenden Insel Pemba, der Hauptinsel Unguja und vielen weiteren Nebeninseln und Atollen.
Die Hauptinsel Unguja ist etwa 80 km lang und 30 km breit. Lange, von Palmen gesäumte Sandstrände treffen hier auf verschlafene Fischerdörfchen, bunte Märkte und exotische Gewürzplantagen. Die Westküste ist in viele Buchten untergliedert, im westlichen Landesinneren finden sich sowohl sanfte Hügelketten als auch Sumpfgebiete. Die Ostküste fällt oft sehr steil ins Meer ab und ist relativ ungegliedert. Die östlichen Gebiete im Landesinneren sind eher wasserarm und flach.
Ob Fischerdorf-Flair an der Ostküste, ruhige Gartenatmosphäre nahe Stone Town oder ursprüngliche Naturverbundenheit an der Südküste, auf Sansibar hast du gleich mehrere Zuhause in der Ferne zur Auswahl. Alle wayers Homes verbindet eines: Du lebst gemeinsam mit anderen internationalen wayers Teilnehmer*innen unter einem Dach, direkt eingebettet in die entspannte Inselstimmung Sansibars.
Nach deinem Projekteinsatz erwarten dich Gemeinschaftsräume, gemütliche Gärten oder Veranden zum Entspannen sowie die Nähe zum türkisblauen Indischen Ozean – je nach Standort nur wenige Gehminuten oder eine kurze Roller- bzw. Taxifahrt entfernt. Ob Surfen, Schnorcheln, Lagunenspaziergänge bei Ebbe oder einfach Ruhe Palmen: Auf Sansibar findet jede*r seinen Rhythmus zwischen Projekt und Palmen.
Kulinarisch wird ebenfalls für dich gesorgt: Von Montag bis Freitag gibt es Frühstück und Abendessen mit tansanischen und internationalen Gerichten. Am Wochenende steht dir in jedem wayers Home eine voll ausgestattete Küche zur Verfügung, auf Wunsch auch mit veganen, glutenfreien oder laktosefreien Optionen.
Die Mehrheit der Bewohner*innen von Sansibar sind gläubige Moslems, geprägt durch die Swahili Kultur.
Die Einheimischen sind sehr warmherzig, kontaktfreudig und gastfreundlich. Daher solltest du ihnen auch Respekt entgegen bringen, indem du sie vor dem Fotografieren oder Filmen freundlich um Erlaubnis bittest. An besonderen Orten der Regierung, wie dem State House, dem Hafen, dem Flughafen und bei Militärgebäuden solltest du es vermeiden Fotos zu schießen. Wenn du dir unsicher bist, ist es immer besser noch einmal nachzufragen.
Die offiziellen Landessprachen auf Sansibar sind Swahili und Englisch. Allerdings gibt es einige lokale Dialekte. Ein paar Wörter Swahili zu sprechen, kann dir dabei helfen, deinen Aufenthalt noch mehr zu genießen und die Einheimischen freuen sich darüber sehr.
Hier haben wir für dich einige wichtige Wörter in Swahili aufgelistet:
Hallo/Allg. Gruß – Jambo
Tschüss/ Bis später – Baadaye
Ja – Ndiyo
Nein – Hapana
Danke – Asante
Entschuldigung – Samahani
Das Klima Sansibars ist ein typisch tropisches Inselklima. Während der Regenzeit, welche ungefähr von März bis Mai andauert, kann es zu heftigen Winden und Regenfällen kommen. Auch außerhalb der Regenzeit kann es ab und an zu kleinen Regenschauern kommen, welche aber meistens schnell wieder abklingen. Im Dezember und Januar ist es meist trocken und heiß und in der Zeit von Juli bis September ist es ebenfalls hauptsächlich trocken und angenehm warm. Aus diesem Grund sind dies die besten Reisezeiten.
Die Tagestemperaturen liegen ganzjährig zwischen 22 und 32 °C. Die Wassertemperatur beträgt das ganze Jahr über zwischen 24 °C und 27 °C .
Hier haben wir noch ein paar wichtige Infos rund um das Thema Sicherheit auf Sansibar für dich zusammen getragen.
Lass dich unbedingt von einem medizinischem Fachpersonal über notwendige Impfungen und Gesundheitsvorkehrungen beraten. Vergiss nicht, dich rechtzeitig zu informieren, da einige Impfungen über einen längeren Zeitraum im Voraus durchgeführt werden müssen.
Anschriften von Tropenärzt*innen und -instituten:
Deutschland: www.travelmed.de oder www.crm.de
Bitte packe eine Kopie deines Impfpasses in dein Handgepäck. Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus empfohlen, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut sowie Meningokokken (ACWY).
Malaria: Auf Sansibar besteht laut Auswärtigem Amt ganzjährig ein Malariarisiko. Wir empfehlen dir daher, dich vor deiner Reise von einem Tropenmediziner oder einer reisemedizinischen Beratungsstelle zu Malariaprophylaxe und Mückenschutz beraten zu lassen.
wayers kann keine Verantwortung oder Haftung für die medizinischen Informationen übernehmen. Bitte kläre bei einem persönlichen Beratungsgespräch mit medizinischem Fachpersonal, welche Impfungen und Vorsichtsmaßnahmen für deine Reise notwendig sind.
Wie in jedem beliebten Reiseland gelten auch auf Sansibar ein paar grundlegende Vorsichtsmaßnahmen. Ausflüge unternimmst du am besten gemeinsam mit anderen Volunteers, das macht nicht nur mehr Spaß, sondern ist auch sicherer. Informiere unser Team vor Ort immer über deine Reisepläne, damit jemand Bescheid weiß, sie geben dir außerdem gerne Tipps für deine Ausflüge.
Ein paar einfache Tipps für unterwegs:
Im Notfall erreichst du die Polizei unter der Nummer 112.
Wasser: Trinke kein Leitungswasser und vermeide Eiswürfel!
Andere Getränke: Frisch gekochten Tee und Kaffee kannst du bedenkenlos trinken, genauso wie kohlensäurehaltige Getränke aus industriell geschlossenen Behältern. Verzichten solltest du auf Getränke aus nicht verschlossenen Flaschen und auf frische ungekochte Milch. Auch bei Fruchtsäften solltest du eher vorsichtig sein.
Nahrungsmittel: Frisch gekochtes Gemüse, frisches Obst und durchgebratenes Fleisch kannst du ganz sorgenfrei genießen. Auf rohes Fleisch und rohen Fisch solltest du lieber verzichten. Außerdem solltest du Tiefkühlkost mit Vorsicht genießen, da eine Unterbrechung der Kühlkette schnell möglich ist.
Die traditionell tansanische Küche ist vielseitig und stark von exotischen Einflüssen geprägt – mit viel Curry, Zimt, Rosinen und Kokosnuss (als Milch oder Raspeln). Zu fast jedem Gericht wird „Ugali“ serviert, ein Maisbrei ähnlich Polenta, oft mit einer Gemüse-Tomaten-Soße. Auch beliebt: „Chapatis„, flache Fladenbrote als Beilage.
Da in Tansania überwiegend Muslime leben, gibt es kaum Schweinefleisch – dafür umso mehr Lamm, Ziege, Rind und Hähnchen, sowie dank der Küstenlage jede Menge frischen Fisch und Meeresfrüchte. Auch die Banane spielt eine große Rolle: frisch, gebraten, frittiert oder in Eintöpfen. Für Vegetarierinnen und Veganerinnen gibt es zudem zahlreiche Optionen, da Gemüse, Bohnen und Kokosnuss fester Bestandteil vieler Gerichte sind.
Getränke: Besonders beliebt ist Chai („Chai Maziwa“) mit viel Milch und Zucker. Auch Kaffee hat einen hohen Stellenwert – am Kilimanjaro kannst du sogar live bei der Ernte zusehen.
Zauberhafte Strände und romantische Strandbars: das ist Sansibar. Urlauber*innen sind hier längst keine Seltenheit mehr, daher sind die Preise auch dementsprechend hoch. Schöne Abende auf samtweichem Sand und mit luxuriösen Cocktails in der Hand – so kannst du in Sansibar ausgehen.
Beleuchtete Schnorcheltouren oder Bootsausflüge in der Nacht gehören auf Sansibar genauso zum Nachtleben wie die schicken Strandbars. Aber auch einfache Bars und kleine Clubs für den studentischen Geldbeutel sind auf Sansibar zu finden.
Oft gehen junge Leute mit einer Gitarre einfach zum Strand und singen oder picknicken – optimal, um Einheimische kennenzulernen und sich in der Fremdsprache auszutauschen. Auf Sansibar, wo der Großteil der Bevölkerung muslimisch ist, sollte dabei allerdings auf zurückhaltende Kleidung geachtet werden.
Noch Fragen rund um deinen Auslandsaufenthalt auf Sansibar? Dann check doch mal diese Infos und Themen aus.
Am einfachsten ist eine lokale tansanische SIM-Karte oder eine E-SIM – so bist du direkt vor Ort mit dem Internet verbunden, ganz ohne Roaming-Kosten. Der Deckungsgrad des Empfangsnetzes ist inzwischen auch außerhalb der Städte hoch.
In deinem wayers Home steht dir außerdem WLAN zur Verfügung. In den Großstädten Tansanias findest du zudem an jeder Ecke WiFi – die Geschwindigkeit kann allerdings variieren und gelegentlich kommt es zu Stromausfällen. Mit einer lokalen SIM-Karte oder E-SIM bist du aber unabhängig davon problemlos online.
Mehr dazuAus Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es Direktflüge nach Sansibar. Jedoch sind diese nicht so häufig verfügbar wie Flugangebote mit Zwischenstop. Daher variiert die Flugdauer stark – je nach dem, ob du einen Direktflug nimmst oder Zwischenlandest.
Die Landeswährung auf Sansibar ist der Tansania-Schilling. Am besten checkst du vor deiner Abreise den aktuellen Wechselkurs.
Gutes Nachricht vorweg: In Sansibar kannst du in vielen Geschäften, Restaurants und an Bankautomaten problemlos mit Karte bezahlen bzw. Geld abheben, du musst also nicht dein gesamtes Reisebudget in bar mit dir herumtragen.
Da du für Visum ohnehin rund 220 USD in bar benötigst, empfehlen wir dir, direkt auf 300 USD aufzurunden – die restlichen rund 80 USD kannst du dann für deine ersten Tage vor Ort nutzen und bei Bedarf lokal wechseln.
Eine Kreditkarte mitzunehmen ist empfehlenswert. Achte bei deiner Kreditkarte darauf , dass keine hohen Auslandsgebühren anfallen und dass es sich um eine Visa Card oder eine Mastercard handelt, da diese Karten weltweit am besten akzeptiert werden.
Wenn du mit uns als Volunteer unterwegs bist und deinen Auslandsaufenthalt auf Sansibar startest, wohnst du gemeinsam mit anderen Volunteers in einem unserer wayers Homes an der Ostküste , Stone Town oder Südküste. Dort kannst du dich mit der Community connecten, gemeinsam die Insel erkunden und hast deine Heimat in der Ferne.
Durch die religiösen und kulturellen Traditionen des Inselstaates wird auf den Kleidungsstil sehr viel Wert gelegt. Frauen und Männer sollten sich außerhalb des Strandes angemessen kleiden, indem sie zum Beispiel ihre Schultern bedecken und ihre Beine bis unterhalb des Knies bedeckt halten.
Am Strand ist Badekleidung natürlich erlaubt, allerdings ist Nacktbaden nicht gerne gesehen. In Stone Town und in anderen Dörfern ist es angemessen, leichte und undurchsichtige Bekleidung über die Badesachen zu ziehen, um Ärgernisse zu vermeiden.
Busverkehr: Auf Sansibar gibt es keine staatlichen offiziellen Busgesellschaften, daher sind die sogenannten „Dala-Dalas“ das Standardmassenverkehrsmittel. Diese Busse werden meist von Privatpersonen betrieben und fahren ohne genauen Fahrplan. Es gibt dennoch nummerierte Routen und die Dala-Dalas fahren am Ausgangspunkt los, sobald sie vollbesetzt sind. Dies bedeutet natürlich, dass meist eine große Anzahl von Menschen auf kleinstem Raum in diesen Bussen transportiert wird.
Straßennetz und Autoverkehr: In Tansania bzw. auf Sansibar herrscht Linksverkehr. Sansibars Straßennetz hat eine Gesamtlänge von 1.600 Kilometern, von denen die wichtigsten Straßen (teil-)asphaltiert sind. Die anderen Straßen sind unbefestigte Schotterstraßen. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit liegt bei 60 km/h auf Landstraßen und 40 km/h innerhalb der Ortschaften.
Taxi: Taxen findet man auf Sansibar am Flughafen und vor den meisten Hotels. Die Preise kann man mitunter fast mit den Preisen für eine Taxifahrt in Deutschland vergleichen – wir empfehlen dir immer vor der Fahrt einen Festpreis zu verhandeln. Unser Team vor Ort empfiehlt dir gerne einen vertrauensvollen Taxiservice.
Trampen wird nicht empfohlen und ist in meisten Teilen des Landes auch sehr gefährlich!
Unser Tipp: Hol dir den Reiseführer von Lonely Planet für Tansania mit Sansibar!
Jetzt zu Lonely PlanetBotschaft der Bundesrepublik Deutschland in Tansania
Tanzania Umoja House
Tirambo Street/Garden Ave. 2nd Floor
P.O. Box 95 41 Dar es Salaam Tanzania
Telefon: (+255) 22 211 74 09
Fax: (+255) 22 211 29 44
E-Mail: info@daressalam.diplo.de
Website: www.daressalam.diplo.de
Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Sansibar
Tanzania Ortsteil Mazizini
P.O.Box 3722 Zanzibar Tanzania
Telefon: (+255) 774 70 07 18
E-Mail: sansibar@hk-diplo.de
Website: http://www.botschaft-konsulat.com/Konsulate/1318/Deutschland-in-Zanzibar
Botschaft Sansibar in Deutschland
Eschenallee 11
14050 Berlin
Telefon: (030) 3030800
Fax: (030) 30308020
E-Mail: info@tanzania-gov.de
Website: https://de.tzembassy.go.tz/
Bürozeiten sind montags bis freitags von 9 bis 16:30. Visa werden wochentags von 10 bis 13 Uhr ausgestellt.
Wayers übernimmt für die Aktualität und Vollständigkeit der vorstehend aufgeführten Einreisebestimmungen keine Gewähr. Abschließende und verbindliche Auskünfte zu Einreisebestimmungen können nur die zuständigen Botschaften und Konsulate der jeweiligen Staaten erteilen.