Wir sind am Morgen aufgestanden, sobald das Essen bereit war haben wir gemeinsam gefrühstückt und sind dann alle zum Projekt gegangen. Am frühen Nachmittag sind wir dann wieder von der Schule nach Hause gekommen, haben uns ausgetauscht und dann etwas Pause gemacht und gegessen.
Am Nachmittag und hauptsächlich am Abend haben wir dann oft etwas mit Locals gemacht, waren am Strand, hatten einmal eine Surfstunde, waren Basketball und Volleyball spielen, waren in der Mall einkaufen, waren im Afrikiko tanzen und vieles mehr. Einmal haben wir übers Wochenende mit anderen Freiwilligen einen Trip gemacht und haben uns die Wli Waterfalls angesehen, sind wandern gewesen, haben Affen und Krokodile gesehen. Außerdem haben wir eine Bootstour gemacht und auch auf der Ada Island übernachtet.
Eine andere Freiwillige und ich haben einmal ein Waisenhaus besucht außerhalb der Projektzeit.
Ich habe mich in der Unterkunft sehr wohl gefühlt. Das Essen war sehr gut und immer sehr viel – für mich waren die Portionen nur zu groß. Das Team vor Ort ist sehr nett und freundlich. Ich habe mich immer sicher gefühlt und die Security waren immer zur Stelle, wenn man gegangen und wenn man nach Hause gekommen ist oder etwas brauchte.
Auch ist es sehr gut, dass es die Wasserspender gibt, bei denen man sich immer frisches und kaltes Trinkwasser nehmen kann. Das habe ich sehr geschätzt.
Es besteht wirklich ein großer Unterschied zu der Kultur bei mir zu Hause. Ich habe viele neue Speisen probiert und gegessen, sehr viele nette Menschen kennengelernt. Teilwiese musste man aber auch aufpassen, da es immer wieder welche gibt, die deine Kontaktdaten haben wollen, um z.B. nach Österreich zu kommen.
Der Besuch im Waisenhaus war sehr besonders und die Abende mit den Locals haben mir ebenfalls sehr gut gefallen, da ich dadurch sehr viele Orte und Plätze gesehen habe und auch mehr über die Kultur und das Leben hier in Ghana erfahren habe.
Ich denke, die Kinder haben es sehr genossen, dass wir da waren. Wir konnten ihnen auch ein paar Inputs im Bezug auf
Social Skills und Umgang mit anderen mitgeben.
Ja ich bin sehr froh, dass ich mich dazu entschieden habe diese Reise zu machen. Mir hat es sehr gut gefallen und ich wäre am liebsten noch länger geblieben.
Es hat mich weitergebracht, ich konnte vieles dazulernen und viele neue Erfahrungen sammeln und Sichtweisen kennenlernen.
Nicht zu stark wegen Malaria verkopfen. Man bekommt überall für sehr wenig Geld Tests und auch Medikamente.
Ich habe sehr viel weiße Kleidung mitgenommen, da diese Mücken weniger anzieht. Diese wird aber sehr schnell dreckig, wegen dem Staub und Schweiß. Deshalb würde ich wenn ich wieder komme auch dunkle Kleidung mitnehmen.
Wir benutzen oft Uber – die App dafür sollte man aber schon zu Hause herunterladen, da wir hier auch mit WlAN den Verifizierungscode nicht erhalten können – wir haben dann auch Bolt benutzt.
Zum mitbringen sind Spiele eher schwierig, da es nicht alle Kinder gleichzeitig haben können und sie das nicht kennen zusammen ein Spiel zu spielen. Was wirklich gut gebraucht werden kann, sind Buntstifte, Wachsmalstifte, schwarzer und roter Fineliner (für die Lehrer), evtl. Kleine Hefter, da nicht immer alle Kinder Hefter haben, da sich dies die Eltern nicht leisten können.