Ich bin morgens gegen 7 Uhr aufgestanden und habe dann gefrühstückt. Um 08:15 Uhr sind wir losgefahren zum Projekt. Dort angekommen haben wir entweder Fische vorbereitet zum füttern, Tanks sauber gemacht oder Schildkröten geputzt. Jeden Tag haben wir Wasser geschleppt, aber daran gewöhnt man sich mit der Zeit.
Am Wochenende habe ich Ausflüge in die nähere Umgebung unternommen und konnte so Mirissa, Hiriketiya, Galle oder andere Städte erkunden. Viele Städte haben schöne Strände oder andere schöne Eigenheiten.
Im Projekt war mein schönster Moment, als wir ein mal in der Schule waren für ein Tree Connect Programm. Die Kinder haben aus Blättern Kronen für uns gebastelt und am Ende habe ich mit einem Jungen Volleyball gespielt. 🙂
Außerhalb des Projektes war mein Lieblingsmoment, als ich mit zwei Freundinnen, die ich hier kennengelernt habe, in Mirissa war für einen Wochenendausflug. Wir waren in tollen Cafés und Restaurants und haben schöne Sachen gesehen.
An sich hatte ich schon das Gefühl, in der Hatchery etwas bewirken zu können. Allerdings war es beim Beach Cleanup sehr frustrierend mitzubekommen, dass die Menschen vor Ort nichts an ihrem Verhalten ändern und der Ozean und seine Tiere in Gefahr bleiben.
Das Projekt ist mein Herzensprojekt, weil ich nicht nur tolle Freunde gefunden habe, sondern auch die Umwelt ein Stück sauberer machen konnte. Schildkröten sind meine Lieblingstiere und ihnen ein schöneres Leben zu schenken, ist wunderbar.
Die Menschen sind meistens hilfsbereit und freundlich. Vor allem die Busfahrer helfen einem immer, wenn man aussteigen möchte. Das Essen im Haus war immer lecker und nur selten zu scharf. Auch sonst hatte ich keine Probleme oder Beschwerden. Die Lebensart ist einfach anders als die, die ich kenne, aber ich habe sie nicht negativ wahrgenommen. Außer die Hygiene, die hier nicht so wichtig genommen wird.
Es war eine tolle Entscheidung, die Reise zu machen. Ich habe nette Menschen kennengelernt, eine neue Kultur und super viele Erfahrungen gemacht. wayers war immer an meiner Seite und hat mich unterstützt, dafür bin ich sehr dankbar.
Ich hatte vorher echt Angst, dass ich viel mit Heimweh zu kämpfen habe. Auch weil ich noch nie so lange (3 Monate) alleine unterwegs war. Ich habe gelernt, dass ich damit allerdings gut klar komme und mich auch selber besser organisieren kann. Nun habe ich nicht mehr so viel Angst davor, irgendwann auszuziehen.
Seid offen für die Art und Lebensweise der Menschen und lasst euch nicht von Tuk Tuk Fahrern abziehen.