Der Tag startete normalerweise zwischen 7 und 8 mit dem Füttern der Pferde. Danach habe ich meist Pferde zum Reiten vorbereitet, beim Springen geholfen, Pferde abgepflegt, Paddocks abgeäppelt und mich um alle anderen anfallenden Arbeiten auf dem Hof gekümmert. Ich hatte das große Glück, auch fast täglich reiten zu dürfen. Geendet hat der Tag meist mit dem Füttern der Pferde am Nachmittag.
Am Wochenende konnte ich Ausflüge mit dem Auto zum Strand oder in die Stadt unternehmen oder wir sind mit den Pferden aufs Turnier gefahren.
Mein Highlight war ein Solo-Ausflug mit dem Hund meiner Gastgeberin nach Raglan an den Strand, wo wir schwimmen waren und am Toto Gorge Lookout den Sonnenuntergang angeschaut haben.
Ich habe nebenbei viel von der Kultur mitbekommen und durfte lernen, wie freundlich, aufgeschlossen und besonders die Menschen hier sind. Go with the flow ist das Motto der Kiwis.
Der Aufenthalt war fantastisch. Ich würde es immer wieder machen.
Ich habe viel über mich lernen können und die Zeit zum Reflektieren genutzt. Ich habe feststellen können, was ich im Leben will, was ich verändern möchte und was ich zu schätzen weiß. Mein Horizont hat sich durch die vielen neuen Erfahrungen erweitert und ich gehe selbstbewusster durchs Leben. Außerdem hat sich mein Englisch verbessert.
Seid unvoreingenommen und lasst euch auf das Abenteuer ein. Ergreift Chancen und seid für alles zu haben. Die Gastfamilien wissen eine positive Einstellung zu schätzen und werden euch womöglich genauso viel oder noch mehr zurückgeben, als ihr erwarten würdet.